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noch eine Nachfrankierung

BeitragVerfasst: 23. Apr 2009, 12:50
von lebenslauf
Brief zur 10. Nordamerikafahrt 1936 des Luftschiffes LZ 129 "Hindenburg",
14. Gewichtsstufe 120 gr.

bezahltes Porto:
Der Geschäftsbrief wurde in Darmstadt mit 4,00 RM freigemacht und aufgeliefert,
(Auslandbrief 0,25 RM für die ersten 20 gr jede weitere 20 gr 0,15 RM +
1,00 RM Zeppelinporto irrtümlich mit 0,50 RM je 20 gr berechnet = 6 x 0,50 = 3,00 RM, gesamt 4,00 RM),

erforderliches Porto:
Auslandbrief bis 20 gr 1,00 RM (die ersten 20 gr 0,25 RM und jede weiteren 20 gr 15 Pfg. = 5 x 0,15 RM)
Zeppelinporto 0,50 RM je 5 gr (24 x 0,50 = 12,00 RM)
gesamt 13,00 RM.

Der Fehlbetrag von 9,00 RM wurde in Frankfurt nachfrankiert, entwertet und durch den Briefträger vom Absender eingezogen.

Eine 1,00-Marke unten rechts wurde wahrscheinlich bei der Beförderung des Briefes abgerissen.

Gruß lebenslauf

Re: noch eine Nachfrankierung

BeitragVerfasst: 23. Apr 2009, 13:08
von Zeppelin
oh, wie ungerecht ist diese Welt:
In der Herbst 2008 Ausgabe des ZEPPELIN POST JOURNAL (http://www.ezep.de/deutsch/zpj/fa08.html) hat Jim Graue zur selben Zeppelinfahrt (10. NAF 36) einen Zeppelinbrief vorgestellt, der für eine Zeppelinbeförderung überhaupt nicht vorgesehen und frankiert war, der aber dennoch ohne irgendwelche Nachgebührerhebung anstandslos mit dem Zeppelin von Frankfurt nach Lakehurst befördert wurde. Glück gehabt.... :roll:

(siehe ZEPPELIN POST JOURNAL, Herbst 2008 Ausgabe, Seite 12 sowie Antwort von Dickson Preston im ZEPPELIN POST JOURNAL Frühjahr 2009, Seite 28)