Geschäftspapiere mit Nachfrankatur

Geschäftspapiere mit Nachfrankatur

Beitragvon lebenslauf » 7. Apr 2009, 12:03

Am 20.7.1934 wurde im Bremer Postamt ein Brief mit Geschäftspapieren - Drucksache - für die 4. Südamerikafahrt des Luftschiffes LZ 127 "Graf Zeppelin" nach Argentinien offen aufgeliefert.
Bezahltes Porto: 150 Pfennig durch Firmenfreistempel,
erforderliches Porto: 1.Gewichtsstufe bis 50 gr für Geschäftspapiere (Drucksache) 25 Pfg.
Zeppelinporto 1,50 RM bis 20 gr = gesamt 1,75 RM.

Die fehlenden 25 Pfennig wurden vom Postamt Bremen 3 nachfrankiert und als Nachgebühr ohne Strafporto durch den Briefträger vom Absender eingezogen.
Gruß
lebenslauf
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Re: Geschäftspapiere mit Nachfrankatur

Beitragvon Zeppelin » 15. Apr 2009, 08:41

Der Absender hat somit nur den fehlenden Betrag von 25 Pfg nachzahlen müssen. Wenn später beim Empfänger Nachporto erhoben worden wäre, dann hätte dieser den doppelten Fehlebetrag, im Beispiel von Lebenslauf also 50 Pfg bezahlen müssen: Denn bei Auslands- und Luftpostsendungen wurde der doppelte Fehlebetrag erhoben!
Dann doch lieber gleich richtig frankieren....
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