Zu unrecht erhobenes Nachporto

Zu unrecht erhobenes Nachporto

Beitragvon lebenslauf » 5. Apr 2009, 16:03

Aus Kiel sandte ein Sammler unter Umschlag diese Karte zur 1. Südamerikafahrt 1932 des Luftschiffes "Graf Zeppelin" an das Postamt Friedrichshafen, mit der Bitte diese beim Bordpostamt als Einschreibesendung aufzuliefern.
Als Porto waren 2,25 RM verklebt.
Einschreibesendungen waren jedoch an Bord der Luftschiffe nicht zugelassen, deshalb wurde diese gewünschte und vorausbezahlte Versendungsart vom Postamt Friedrichshafen wie auch vom Bordpostamt ignoriert.
Das korrekte Zeppelinporto war 1,25 RM + Auslandspostkarte 0,15 RM = 1,40 RM,
somit war die Karte mit 0,85 RM überfrankiert.
Nur im Empfängerpostamt Kiel-Holtenau ist ein eifriger Postbeamter darüber gestolpert;
er malte einen R-Zettel mit Nummer und forderte per Nachgebühr 45 Rpf (30 Pfennig Einschreiben + 50% Strafgebühr), obwohl die Karte mit 85 Pfennig überfrankiert war.
Gruß
lebenslauf









Mein Sammelgebiet:
Zeppelin- und Luftpost bis 1939, Straßenbahnpost und alles was nicht in den Katalaogen steht.
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